Implementation · ServiceNow

Der richtige Techniker mit den passenden Teilen am richtigen Ort, gleich beim ersten Einsatz

Field Service Management

In vielen Field-Service-Organisationen wird der Arbeitstag zweimal geplant.

Heute

Zuerst im Routing-System oder in einer Tabelle und dann, sobald der erste Auftrag länger dauert, noch einmal am Telefon. Scheitert ein Einsatz, dann meist, weil ein Teil, eine Qualifikation oder die Historie des Assets fehlte.

×Im Routing-System oder in einer Tabelle geplant
×Am Telefon neu geplant
×Vor Ort ohne Teil, Qualifikation oder Historie
Mit ServiceNow FSM

Mit ServiceNow Field Service Management (FSM) werden Vor-Ort-Einsätze dort geplant und abgeschlossen, wo auch Ihre Kunden-, Vertrags- und Asset-Daten liegen: auf derselben Plattform.

✓Disposition mit Live-Daten
✓Ersatzteile mit Live-Daten
✓Eine Techniker-App, die auch offline funktioniert
Der Tag im Field Service

Woran der Tag im Field Service scheitert

Selten vor Ort. Meistens scheitert er schon um acht Uhr morgens, wenn die erste Absage den Plan durchkreuzt.

01

Zweimal geplant.

Der Tagesplan entsteht zunächst in einem Planungssystem. Dauert ein Auftrag länger oder meldet sich jemand krank, wird er am Telefon neu zusammengestellt. Gearbeitet wird dann nach einem Plan, der so nicht im System steht.

02

Ohne das passende Teil vor Ort.

Welche Teile im Fahrzeug liegen, weiß nur der Techniker selbst. Deshalb konnte niemand das benötigte Teil reservieren, und der zweite Einsatz kostet mehr als der erste.

03

Der Auftrag kennt den Kunden nicht mehr.

Ein Fall, der unter einem Vertrag angelegt wurde, wird in einem anderen System als Auftrag neu erfasst. Reaktionszeit, Asset und Historie gehen dabei verloren, und der Kunde ruft an, um zu fragen, wann jemand kommt.

04

Nachweise werden nachträglich zusammengesucht.

Bei regulierter Arbeit wie einem Zählerwechsel setzt jemand den Compliance-Nachweis nach dem Einsatz aus Fotos und Notizen zusammen. Dabei sollte der Auftrag selbst diesen Nachweis liefern.

05

Kosten bleiben eine Schätzung.

Arbeitszeit, Teile und Spesen werden erst nachträglich erfasst. Abgerechnet wird auf Basis dessen, was der Auftrag hätte kosten sollen, nicht auf Basis der tatsächlichen Kosten.

Der Tag im Field Service scheitert selten vor Ort, sondern um acht Uhr morgens.

Was Ihre Field-Service-Organisation erhält

Der ganze Tag im Field Service auf Basis aktueller Kunden- und Asset-Daten

Weil ServiceNow FSM nativ auf der Plattform läuft, liegt der Auftrag direkt neben Fall, Vertrag, Asset und Ersatzteilen. Mit Exporten muss niemand arbeiten.

Was ein separates Routing-System nicht leisten kann

Aufträge entstehen direkt aus dem Ereignis.

Weil diese Ereignisse bereits auf der Plattform erfasst sind, wird der Auftrag direkt am auslösenden Datensatz angelegt, eingeplant und abgeschlossen. In der Disposition muss niemand etwas abtippen.

Ein Fall mit vertraglichem EntitlementEin Kundenauftrag, für den ein Techniker nötig istEin Zählerstand außerhalb der ToleranzEine Störungsmeldung von einem GerätEin fälliges WartungsintervallEin Kunde, der einfach anruft
01

Jede Auftragsart einheitlich beschrieben.

Über Vorlagen wird jede Auftragsart in einzelne Aufgaben zerlegt. Für jede Aufgabe sind die nötigen Qualifikationen, Teile und das Zeitfenster hinterlegt.

02

Die Zuweisung übernimmt das System.

Das System verteilt die Arbeit nach Qualifikation, Kapazität, Arbeitszeit und Gebiet und optimiert den Plan neu, sobald sich im Tagesverlauf etwas ändert. Tagesplan, Karte und Ausnahmen steuert die Disposition in einer einzigen Oberfläche.

03

Eine Techniker-App, die auch im Keller funktioniert.

Die native mobile App funktioniert mit und ohne Verbindung. Auch im Keller oder in einem abgelegenen Umspannwerk sieht der Techniker seine Aufgabe und die Historie und kann den Nachweis direkt in der App erfassen.

04

Wartung, die vom Asset ausgeht.

Die geplante Wartung wird vom Asset-Datensatz aus gesteuert, nach Zeitintervallen, Zählerständen, Nutzung oder Zustand. Für anstehende Arbeit gibt es eine Prognose, welche Techniker und Teile erforderlich sind.

ZeitZählerstandNutzungZustand
05

Ersatzteilbestand, den alle sehen.

Die Lager werden laufend mit dem Zentrallager abgeglichen. Was im Fahrzeug liegt, steht in einem Datensatz, den jeder einsehen kann, und nicht mehr nur im Gedächtnis eines Technikers.

06

Partnerfirmen arbeiten an denselben Aufträgen.

Externe Dienstleister bearbeiten dieselben Aufträge wie Ihre eigenen Teams. Für sie gelten dieselben Reaktionszeiten, und ihre Arbeit wird genauso dokumentiert.

07

Kunden, die sehen, wann jemand kommt.

Kunden buchen ihren Termin selbst und verfolgen die Anfahrt des Technikers.

Bringen Sie Ihre zwei Auftragsarten mit dem höchsten Volumen mit.

Zuerst schauen wir uns an, wie Ihre Organisation diese Aufträge heute abwickelt. Danach zeigen wir Ihnen, wie sie auf der Plattform laufen.

Wirkung im Unternehmen

Was sich ändert, wenn Field Service und Kundendaten auf derselben Plattform liegen

Vorher

Der Tag in der Disposition

×Eine Tabelle
×Ein separates Routing-System
×Den ganzen Vormittag am Telefon
Nachher

Eine Oberfläche, gesteuert über Ausnahmen

✓Dispatcher Workspace
✓Neuoptimierung bei jeder Änderung
✓Die Disposition kümmert sich um die Ausnahmen

Die Disposition kümmert sich um die Ausnahmen.

Bei einer Absage, einer Krankmeldung oder einem Notfall optimiert das System den Plan neu, statt dass jemand den Nachmittag am Telefon verbringt. So wird nach dem Plan gearbeitet, der auch im System steht.

Mehr produktive Zeit für Techniker.

Die Fahrten sind über den ganzen Tag geplant, die Qualifikationen passen zum Auftrag, und die Teile sind reserviert, bevor das Fahrzeug losfährt. Genau diese Sorgfalt erhöht auch die Erstlösungsquote.

Kunden rufen nicht mehr an, um nachzufragen.

Weil Kunden sehen, wann der Techniker kommt, entfallen die Nachfragen, die Ihren Service Desk sonst an Einsatztagen erreichen. Außerdem ist die Servicehistorie im Kundendatensatz korrekt.

Weniger Systeme im Betrieb.

Routing-System, Techniker-Tabelle und separate Bestandslisten werden überflüssig. An ihre Stelle tritt eine einzige Anwendung, auf einer Plattform, die Sie möglicherweise schon betreiben. Sicherheit, Compliance und Zugriffskontrollen bringt ServiceNow bereits mit, sie müssen nicht nachträglich ergänzt werden.

Kosten als Grundlage für die Abrechnung.

Arbeitszeit, Stundensätze, Teile und Spesen werden noch während des Einsatzes am Auftrag erfasst. So wissen Sie, was die Arbeit tatsächlich gekostet hat. FSM liefert damit die Datengrundlage für die Rechnungsstellung, ersetzt aber nicht das Rechnungssystem. Wie aus erledigter Arbeit eine Rechnung wird, hängt von Ihrer Finanzplattform ab. Die Schnittstelle dorthin gestalten wir gemeinsam mit Ihnen.

Diese Verbesserungen lohnt es sich zu messen, und zwar an Ihrer eigenen Ausgangslage und in Ihrem eigenen Betrieb.

Fall und Auftrag

Von der Beschwerde des Kunden bis zur Lösung vor Ort, ohne Informationsverlust bei der Übergabe

Der Kundenservice kennt den Kunden und sein Problem und weiß, welche Assets er besitzt und welche Entitlements sein Vertrag umfasst. Field Service übernimmt die Arbeit vor Ort, mit der das Problem gelöst wird: Terminplanung, Techniker, Teile und Nachweis. Der Kunde erhält eine Lösung, kann den Fortschritt verfolgen und hat am Ende eine korrekte Servicehistorie.

01

Fall

Kunde, Problem, Asset, Entitlement

02

Arbeitsauftrag

Standort und Beschreibung werden übernommen

03

Eingeplante Aufgaben

Techniker, Teile und Nachweis

↳

Kann der Einsatz nicht abgeschlossen werden, wird der Auftrag neu eingeplant oder zurückgegeben. Der Fall bleibt offen, der Grund wird dokumentiert.

04

Abgeschlossener Fall

Das Ergebnis geht zurück an den Fall

Zwei Anwendungen, ein Datenbestand.

Customer Service Management und Field Service Management sind separat lizenzierte Anwendungen auf derselben Plattform. Sie können also mit einer der beiden beginnen. Accounts, Kontakte, Verträge und Assets nutzen beide bereits gemeinsam. Wird aus einem Fall ein Auftrag, werden Standort und Beschreibung übernommen. Die zweite Anwendung wird einfach aktiviert, ein Integrationsprojekt ist dafür nicht nötig.

Zwei Datensätze, sauber getrennt.

Fall und Arbeitsauftrag bleiben dennoch zwei getrennte Datensätze. Wird der Fall geändert, nachdem der Auftrag angelegt ist, kommt diese Änderung nicht von selbst beim Auftrag an. Wie beide synchronisiert werden, legen wir bewusst fest, und zwar als einen der ersten Punkte gemeinsam mit Ihnen.

Der Zusammenhang reicht weiter. Ob Wert entsteht oder verloren geht, entscheidet sich selten beim Einsatz selbst. Entschieden wird früher, wenn der Fall angelegt oder der Auftrag unterschrieben wird, und später, wenn der Kunde wissen will, was passiert ist. Braucht ein Kundenauftrag einen Techniker, entsteht daraus Arbeit, die diesem Auftrag zugeordnet bleibt. Arbeit mit Projektcharakter geht mit vollständigem Kontext an das Portfoliomanagement über. Ihre Finanz-, Monitoring- und Abrechnungssysteme bleiben, wo sie sind, und liefern ihre Daten zu.

Fünf Fragen, die Ihnen die Plattform nicht abnimmt.

Diese Fragen klären wir gemeinsam mit Ihnen in einem Workshop. Was Sie dort vereinbaren, setzt die Software anschließend durch.

01Wer entscheidet, ob ein Fall einen Vor-Ort-Einsatz erfordert, und auf Basis welches Entitlements?
02Welche Informationen gehen auf den Auftrag über?
03Wer hält den Kontakt zum Kunden, solange der Auftrag offen ist?
04Was passiert, wenn der Einsatz nicht abgeschlossen werden kann?
05Was fließt beim Abschluss zurück in den Fall?
Wo diese Seite endet und Customer Service Management beginnt

Customer Service Management ist für Kunde, Fall und Entitlement zuständig. Field Service Management übernimmt Auftrag, Terminplanung, Teile und die Arbeit vor Ort.

Verwandt: Customer Service Management, Sales CRM, Strategic Portfolio Management und ServiceNow Integrations.

Am stärksten bei Arbeit vor Ort

Gebaut für anlagenintensive Branchen, allen voran Energie & Versorger

Am schnellsten zahlt sich Field Service aus, wenn die Arbeit an einen Standort gebunden ist, regulierte Assets betroffen sind und die Reaktionszeit vertraglich festgelegt ist.

01

Energie & Versorger

Hier ist Field Service am stärksten, und hier liegt unser eigener Schwerpunkt.

02

Telekommunikation und Infrastruktur

03

Fertigung

04

Technologie-Dienstleister

Sie betreuen die Systemlandschaften anderer Unternehmen.

Verwandt: Energie & Versorger, Fertigung.

Erst das Asset, dann die Terminplanung

Ihre Betriebsgeräte gehören samt Beziehungen und korrelierten Ereignissen in die Configuration Management Database. Dann bilden Störung, Auftrag und Asset einen gemeinsamen Vorgang statt drei getrennter.

Was der Techniker sieht
Was das Gerät istWem es gehörtWo es stehtWas früher daran gemacht wurdeWelche Teile verbaut wurdenWelche Arbeit bereits geplant ist

Regulierte Arbeit, dokumentiert bei der Ausführung.

Das deutlichste Beispiel ist der Zählerwechsel. Wird jeder Schritt direkt am Gerätedatensatz ausgeführt, ergibt sich der Compliance-Nachweis aus dem Auftrag selbst.

Die Daten können bleiben, wo sie sind.

Nicht jeder Asset-Datensatz muss in eine einzige Datenbank umziehen. Entscheidend ist, dass der Auftrag die Information erreicht, egal in welchem System sie führend gehalten wird.

Die Funktionen im Einzelnen

Was Sie konkret aktivieren

Mit den ServiceNow-Bezeichnungen, damit Ihr Plattformteam sie zuordnen kann.

Planen
01 von 07

Work Orders, Work Order Tasks und Vorlagen

Beschreiben jede Auftragsart einheitlich

Bevor das Field-Service-Design freigegeben wird, gleichen wir Ihre Gerätelandschaft mit den unterstützten Optionen ab.

Was wir mit Ihnen aufbauen

Der größte Hebel sind saubere Daten

Eine Einsatzplanung kann nur so gut sein wie ihre Datengrundlage. Bevor irgendetwas optimiert wird, müssen Assets, Zuständigkeiten, Standorte, Verträge, Qualifikationen, Arbeitszeiten und Teile verlässlich gepflegt sein.

Was wir mit Ihnen etablieren
✓Asset-Datensätze mit Standort, Verantwortlichem und Servicehistorie.
✓Was jeder Kunde besitzt und welche Entitlements sein Vertrag umfasst.
✓Qualifikationen und Zertifizierungen, die jemand pflegt.
✓Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Gebiete, die der Realität entsprechen.
✓Lager und Fahrzeugbestände, so modelliert, wie sie tatsächlich genutzt werden.
✓Aufgabendauern auf Basis der tatsächlichen Auftragsdauer.
✓Eine Person im Betrieb, die den Dispositionsprozess nach dem Go-live verantwortet.

Die Reihenfolge.

Als Erstes entlasten wir die Disposition. Dort ist der Druck am größten, und dort wird die Entlastung am schnellsten spürbar.

Das erste Release ist bewusst schlank

Aus ein oder zwei sauber laufenden Auftragsarten lernen Sie mehr als aus einem Design, das jede Ausnahme vorwegnimmt und keine davon umsetzt.

Schritt 01 von 07
01

Zuerst den Betrieb verstehen: Auftragsarten, Volumen, Geografie, Reaktionszeiten und wer heute den Tag plant. Erst danach sprechen wir über das Produkt.

KI, wo sie sinnvoll ist

Was KI im Field Service heute leistet

Wenig, aber Nützliches.

Abschlussnotizen, vorformuliert für den Techniker.

KI erstellt einen Entwurf der Abschlussnotiz aus den Angaben, die bereits in der Aufgabe stehen. So verbringen Techniker weniger Zeit mit Schreibarbeit.

Ein Auftrag aus einer Nachricht oder einem Foto.

Ein KI-Agent erstellt den Auftrag aus einer Textnachricht oder einem Foto und überträgt die Details, ohne dass jemand sie abtippen muss.

Teile beim Abschluss geprüft.

Beim Abschluss prüft ein KI-Agent die verbrauchten Teile und gleicht den Bestand an.

Schichten im Dialog geplant.

Ein KI-Agent plant die Schichten der Techniker im Dialog und fasst bei allen nach, die noch nicht geantwortet haben.

Claude als unser bevorzugtes Modell

Die Plattform unterstützt mehrere Modelle, darunter Anthropic Claude. Auch wir arbeiten mit mehreren Modellen und bevorzugen dabei Claude. Gesteuert wird die Modellauswahl zentral über AI Control Tower, den Zugriff kontrollieren Berechtigungsregeln.

Zuletzt eingeschaltet

KI aktivieren wir erst, wenn die zugrunde liegenden Auftrags- und Asset-Daten belastbar genug sind. Denn genau diese Daten sorgen dafür, dass ein Tag im Field Service stabil läuft.

Warum Pulse & Patterns

Field Service vom Asset her gedacht, nicht von der Demo

Ob Field Service funktioniert, entscheidet sich an den Nahtstellen: beim Asset-Datensatz, bei der Definition eines Auftrags und bei der Übergabe aus dem Kundenfall. Genau dort setzen wir an. Field Service setzen wir auf ServiceNow als unserer Kernplattform um, entsprechend tief reicht unsere Erfahrung.

Auftragsarten in einem Live-System modelliert.

Wir modellieren Auftragsarten vollständig, mit allen Aufgaben, Qualifikationen, Dauern und Teams. Geplant wird mit realen Aufgabendauern, und die vorbeugende Wartung steuern wir vom Asset-Datensatz aus.

Regulierte Arbeit, regelkonform umgesetzt.

Für den Zählerwechsel haben wir einen Ablauf nach den Anforderungen des deutschen Mess- und Eichrechts entwickelt.

Jede Anforderung am Standard gemessen.

Jede Anforderung an den Field Service gleichen wir einzeln mit dem Plattformstandard ab, auf Deutsch und Englisch. Danach wissen Sie, was sich konfigurieren lässt und was individuell entwickelt werden muss.

Grenzen früh festgehalten.

Einige Funktionen gehören nicht in ServiceNow, zum Beispiel die Fernüberwachung technischer Anlagen, Effizienzanalysen oder Marktdaten. Wir dokumentieren das, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen.

Datenentscheidungen früh getroffen.

Was Teams rund um Field Service per Skript nachbauen, ist meist eine zu spät getroffene Datenentscheidung. Wir treffen sie früh. Ist sie richtig, reicht ein einziges Feld am Fall, und Kunde, Vertrag und Asset werden mitgeführt.

Dasselbe Team von Anfang bis Ende.

Vom ersten Workshop bis zum Go-live arbeiten Sie mit denselben erfahrenen Spezialisten, die Ihr Auftragsmodell und Ihre Disposition entwerfen. Dazwischen gibt es keine Betreuungsebene, und niemand übergibt Ihr Projekt an einen Personalpool.

Das Gespräch beginnen

Sehen Sie, worauf Ihr Field Service laufen könnte

Field Service rechnet sich, wenn Auftrag, Kundendatensatz und Asset-Historie an einem Ort liegen. Bringen Sie Ihre Auftragsarten, Ihre Reaktionszeiten und den Tag mit, der immer wieder aus dem Ruder läuft. Wir zeigen Ihnen dann, wie das auf ServiceNow aussieht.

Begriffe auf dieser Seite

Arbeitsauftrag (Work Order)

So nennt ServiceNow den Auftrag, der vor Ort ausgeführt wird.

Disposition

Die Entscheidung, wer wann wohin fährt.

Dispatcher Workspace

Die eine Oberfläche, in der Tag, Karte und Ausnahmen gesteuert werden.

Qualifikationsbasierte Zuweisung

Arbeit an Menschen vergeben, die dafür qualifiziert sind, innerhalb ihrer Arbeitszeit und ihres Gebiets.

Entitlement

Was der Vertrag dem Kunden zusichert, einschließlich der Reaktionszeit.

Geplante Wartung

Wartung, die vor einem Ausfall eingeplant wird, ausgehend vom Asset-Datensatz und nach Zeit, Zählerstand, Nutzung oder Zustand. Wird auch vorbeugende Wartung genannt.

Lager (Stockroom)

Wo Teile gelagert werden, einschließlich des Bestands im Fahrzeug.

Configuration Management Database (CMDB)

Das Verzeichnis der Plattform für Ihre Assets und Geräte und deren Beziehungen zueinander.

Erstlösungsquote (First-Time Fix)

Ein Auftrag, der beim ersten Einsatz erledigt wird, ohne zweite Anfahrt.

AI Control Tower

Die ServiceNow-Funktion, über die Sie Ihre KI-Modelle auswählen, steuern und den Zugriff darauf kontrollieren.

FAQ

Die Fragen, die uns Entscheider stellen.

Was leistet ServiceNow Field Service Management?

›

FSM plant und erledigt Arbeit, die beim Kunden vor Ort anfällt. Der Auftrag entsteht aus einem Fall, einem Kundenauftrag, einem Wartungsplan oder einem Ereignis und wird in Aufgaben mit den nötigen Qualifikationen und Teilen zerlegt. Diese Aufgaben verteilt FSM nach Qualifikation, Kapazität, Arbeitszeit, Gebiet und Verfügbarkeit. Der Techniker arbeitet mit einer mobilen App, online wie offline. Weil FSM auf der ServiceNow-Plattform läuft, bleibt der Auftrag mit Kunde, Vertrag und Asset verknüpft.

Worin unterscheiden sich Field Service und Kundenservice hier?

›

Der Kundenservice führt die Kommunikation und betreut den Fall. Field Service erledigt die Arbeit vor Ort, mit der der Fall gelöst wird. Aus dem Fall entsteht ein Auftrag, aus dem Auftrag entstehen eingeplante Aufgaben, und das Ergebnis fließt zurück in den Fall. Da beide dieselben Accounts, Kontakte, Verträge und Asset-Daten nutzen, ist für die Übergabe kein Integrationsprojekt nötig.

Brauchen wir FSM, wenn wir Kundenservice oder IT-Support bereits auf ServiceNow betreiben?

›

Nicht immer, und wenn nicht, sagen wir es Ihnen. FSM lohnt sich, wenn die Arbeit an Orte gebunden ist und Fahrten geplant werden müssen. Ebenso, wenn Qualifikationen, Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Geografie tatsächlich darüber bestimmen, wer einen Auftrag übernehmen kann, und wenn Teile, Gewährleistung oder dokumentierte Arbeitsnachweise über den Erfolg eines Einsatzes entscheiden. Ein kleines internes Team, das nur gelegentlich vor Ort arbeitet, eine einfache Standortliste hat, keine vertraglichen Reaktionszeiten einhalten und keine Teile reservieren muss, ist mit einer Aufgabe am Fall gut bedient. Dasselbe gilt, wenn für Sie ausschließlich robuste Windows-Geräte infrage kommen oder Ihr Betrieb eine spezialisierte Branchenplattform benötigt. In diesen Fällen bauen wir trotzdem die Seite von Fall, Entitlement und Asset auf ServiceNow auf und binden das Field-Service-System an, das Sie behalten.

Wie funktionieren Einsatzplanung und Disposition?

›

Die Disposition arbeitet in einer einzigen Oberfläche, in der Tagesplan, Karte und Ausnahmen zusammenlaufen. Das System weist Arbeit automatisch den Personen zu, deren Qualifikationen, Kapazitäten, Arbeitszeiten und Gebiete passen, und optimiert den Plan neu, sobald sich im Tagesverlauf etwas ändert. Pflichtqualifikationen setzt die Plattform durch, damit kein Auftrag bei jemandem ohne die nötige Qualifikation landet. Trotzdem kann die Disposition jede Zuweisung jederzeit übersteuern. Das ist wichtig, denn in der Praxis verläuft kaum ein Tag nach Plan.

Funktioniert die mobile App offline?

›

Ja. Die native mobile App von ServiceNow funktioniert mit und ohne Verbindung. Techniker können Aufgaben bearbeiten, Notizen, Fotos und Unterschriften offline erfassen und alles synchronisieren, sobald wieder Netz da ist. Ausgelegt ist die App auf iOS und Android. Brauchen Sie robuste Geräte oder Windows-Hardware, gleichen wir das mit den unterstützten Optionen ab, bevor wir ein Field-Service-Design empfehlen.

Können Partnerfirmen an denselben Aufträgen arbeiten wie unsere eigenen Techniker?

›

Ja. Mit Contractor Management und dem Field Service Marketplace arbeiten externe Firmen an denselben Aufträgen, mit denselben Reaktionszeiten und derselben Dokumentation. Das hilft, wenn die Nachfrage saisonal schwankt oder ein Partner eine Region abdeckt. Wer welchen Kunden und welchen Auftrag sehen darf, legen wir fest, bevor ein Partner eingebunden wird.

Was müssen unsere Daten erfüllen, damit sich Field Service lohnt?

›

Assets müssen eindeutig identifizierbar sein, mit Standort, Verantwortlichem und Servicehistorie. Aus den Entitlements muss hervorgehen, was jedem Kunden zusteht. Für Qualifikationen, Zertifizierungen, Arbeitszeiten und Abwesenheiten muss jemand zuständig sein und sie pflegen; eine Liste, um die sich niemand kümmert, reicht nicht. Teile und Lager müssen so modelliert sein, wie sie im Alltag tatsächlich genutzt werden, und Aufgabendauern sollten auf den realen Auftragsdauern beruhen. All das bewerten wir mit Ihnen, bevor etwas konfiguriert wird. Denn eine Einsatzplanung mit schwachen Daten liefert einen Plan, der überzeugend aussieht und trotzdem falsch ist.

Erstellt FSM die Kundenrechnung?

›

FSM liefert den operativen Datensatz, auf dem die Abrechnung aufbaut: Arbeitszeit, Stundensätze, verbrauchte Teile und Spesen, jeweils am Auftrag erfasst. Wie daraus eine Rechnung entsteht, hängt von Ihrer Finanzplattform ab. Wo die Grenze zwischen beiden verläuft, ist deshalb eine Designentscheidung, die wir gemeinsam mit Ihnen treffen, und kein Häkchen in einer Checkliste.

Können mehrere Gesellschaften eine Instanz der Plattform teilen?

›

Ja. Eine Einschränkung sollten Sie allerdings schon in der ersten Woche kennen: ServiceNow kann die Daten mehrerer Gesellschaften in einer gemeinsamen Instanz getrennt halten, Field Service wird aber für die ganze Anwendung konfiguriert, nicht pro Gesellschaft. Die Zuweisungsmethode etwa gilt dann für alle. Bei einer Unternehmensgruppe mit mehreren Gesellschaften bestimmt das das Design, und wir bilden es vor der Vertragsunterzeichnung gemeinsam mit Ihnen ab. Vorhersehbar ist auch, welche Individualentwicklung solche Programme erfordern: Stammdatenimport und Kartenkoordinaten, Barcode-Scan, Offline-Standorterfassung, Dokumentenerzeugung und die Anbindung benachbarter Marktsysteme. Diese Liste erhalten Sie vor der Unterschrift und nicht erst in der Testphase.

Wo läuft die KI, und welche Daten verlassen unsere Instanz?

›

Laut ServiceNow-Dokumentation übertragen die generativen KI-Funktionen Daten aus Ihrer Instanz in eine zentrale ServiceNow-Umgebung, möglicherweise in eine andere Region und möglicherweise zu einem externen Cloud-Anbieter. In einigen regulierten Märkten und bei länderspezifischen Bereitstellungen sind die Funktionen nur eingeschränkt verfügbar. Diese Grenze ziehen wir gleich in der ersten Woche, denn Ihre Sicherheitsprüfung wird genau das verlangen. Modellauswahl und Zugriff werden zentral über AI Control Tower gesteuert.

Können vernetzte Assets selbst Aufträge auslösen, und erhalten Techniker AR-Unterstützung?

›

Vernetzte Assets können Aufträge automatisch auslösen. Zustandsbasierte Wartung wird so zu eingeplanter Arbeit, ohne dass jemand ein Dashboard im Blick behalten muss. Fernunterstützung erfolgt per Video und Bildschirmfreigabe, nicht über Augmented Reality. Brauchen Ihre Techniker vor Ort eine echte AR-Anleitung, sprechen Sie uns früh darauf an. Wir richten den Field-Service-Prozess an den Stärken der Plattform aus und lassen AR dort, wo es bei Ihnen bereits funktioniert.

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